beautypg.com

Baureihe lsb, Einbau-, betriebs- und wartungsanleitung, 5 schmierung – Xylem LSB User Manual

Page 16: 6 überwachung, 7 außerbetriebnahme, 8 zwischenlagerung / längerer stillstand

background image

Einbau-, Betriebs- und Wartungsanleitung

Baureihe LSB

LSB 100-german

Seite 12

Revision 02

Artikel Nr. 771076129

Ausgabe 01/2010

Die auf dem Typenschild der Antriebsmaschine

angegebene Leistung darf nicht überschritten

werden.

Plötzlich

auftretende

Temperaturänderungen

(Temperaturschocks) sind zu vermeiden.

Pumpe und Antriebsmaschine sollen gleichmäßig

und

erschütterungsfrei

laufen,

mindestens

wöchentlich kontrollieren.

6.4.1 Förderstrom min. / max.

Sofern in den Kennlinien oder Datenblättern keine

anderen Angaben gemacht sind, gilt:

Q

min

= 0,1 x Q

BEP

für Kurzzeitbetrieb

Q

min

= 0,3 x Q

BEP

für Dauerbetrieb

Q

max

= 1,2 x Q

BEP

für Dauerbetrieb *)

Q

BEP

= Förderstrom im Wirkungsgradoptimum

*) unter der Voraussetzung NPSH

Anlage

> (NPSH

Pumpe

+ 0,5 m)

6.4.2 Abrasive Medien

Beim Fördern von Flüssigkeiten mit abrasiven

Bestandteilen ist ein erhöhter Verschleiß an

Hydraulik und Wellenabdichtung zu erwarten.

Die Inspektionsintervalle sollen gegenüber den

üblichen Zeiten reduziert werden.

6.4.3 Zulässige Schalthäufigkeit

Die zulässige Schalthäufigkeit der Pumpe darf nicht

überschritten werden, siehe Diagramm 6.

Diagramm 6

Bei Elektromotoren ist die zulässige Schalthäufigkeit

der

Betriebs-

und

Wartungsanleitung

des

Motorlieferanten zu entnehmen.

Bei von einander abweichenden Werten ist die

kleinere Schalthäufigkeit zulässig.

6.5 Schmierung

Der Pumpenteil hat keine Lager und muss somit nicht

geschmiert werden.

Für die möglicherweise erforderliche Schmierung der

Motorlager bitte die Empfehlung in der Betriebs- und

Wartungsanleitung des Motorlieferanten beachten.

6.6 Überwachung

In explosionsgefährdeten Betrieben ist es

sinnvoll, die Lagertemperatur und die Pumpen-

schwingungen zu überwachen.

Regelmäßig durchgeführte Überwachungs- und

Wartungsarbeiten verlängern die Lebensdauer

Ihrer Pumpe oder Anlage.

Pumpe mindestens wöchentlich auf Dichtheit

kontrollieren.

Die Regulierungs- und Überwachungsmöglich-

keiten eventuell vorhandener Sperr- oder

Spülsysteme sind wöchentlich auf ihre Funktion zu

überprüfen. Der Kühlwasseraustritt soll handwarm

sein.

Pumpen, die funktionsbedingt einem chemischen

Angriff bzw. abrasiven Verschleiß ausgesetzt sind,

müssen periodisch auf chemischen oder abrasi-

ven Abtrag inspiziert werden. Die Erstinspektion

ist nach einem halben Jahr durchzuführen. Alle

weiteren Inspektionsintervalle sind auf Grund des

jeweiligen Zustandes der Pumpe festzulegen.

6.7 Außerbetriebnahme

Schieber in der Druckleitung unmittelbar (max. 10

Sekunden) vor Abschaltung des Motors schließen.

Nicht erforderlich, wenn druckbelastete Rück-

schlagklappe vorhanden ist.

Antriebsmaschine abschalten. Auf ruhigen Auslauf

achten.

Schieber auf der Saugseite schließen.

Hilfskreisläufe schließen.

Bei Frostgefahr Pumpe und Leitungen vollständig

entleeren.

Bleibt die Pumpe auch im Stillstand unter Druck

und Temperatur: Alle vorhandenen Sperr- und

Spülsysteme eingeschaltet lassen.

Sperrung

der

Wellenabdichtung

muss

eingeschaltet

bleiben,

wenn

Gefahr

des

Lufteinsaugens

besteht

(bei

Zulauf

aus

Vakuumanlagen oder bei Parallelbetrieb mit

gemeinsamer Saugleitung).

6.8 Zwischenlagerung / Längerer
Stillstand

6.8.1 Zwischenlagerung neuer Pumpen

Wenn die Inbetriebnahme längere Zeit nach der Liefe-

rung erfolgen soll, empfehlen wir zur Zwischenlage-

rung der Pumpe die folgenden Maßnahmen:

Pumpe an einem trockenen Ort lagern.

Durchdrehen der Pumpe von Hand einmal

monatlich.

6.8.2 Maßnahmen für längere Außerbetriebnahme

Pumpe bleibt eingebaut mit Betriebsbereitschaft:

In regelmäßigen Abständen sind Probeläufe von

einer Dauer von mindestens 5 Minuten durchzu-

führen. Die Zeitspanne zwischen den Probeläufen

hängt von der Anlage ab, sollte jedoch mindestens

1x pro Woche durchgeführt werden.

1,0

10,0

100,0

1

10

100

1000

Motorleistung [kW]

m

ax

. z

u

ss

ig

e

A

n

u

fe

p

ro

S

tu

n

d

e