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Baureihe lsb, Inbetriebnahme, betrieb, außerbetriebnahme, Einbau-, betriebs- und wartungsanleitung – Xylem LSB User Manual

Page 15: 4 elektrischer anschluss, 5 endkontrolle, 1 erstinbetriebnahme, 2 antriebsmaschine einschalten, 3 wiederinbetriebnahme, 4 grenzen des betriebes

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Einbau-, Betriebs- und Wartungsanleitung

Baureihe LSB

LSB 100-german

Seite 11

Revision 02

Artikel Nr. 771076129

Ausgabe 01/2010

5.4 Elektrischer Anschluss

Der Elektroanschluss darf nur durch einen

befugten Elektrofachmann erfolgen. Die in der

Elektrotechnik gültigen Regeln und Vorschrif-

ten, insbesondere hinsichtlich Schutzmaßnah-

men sind zu beachten. Die Vorschriften der

örtlichen nationalen Energieversorgungsunter-

nehmen sind ebenso einzuhalten.

Vor Beginn der Arbeiten die Angaben auf dem

Motorleistungsschild auf Übereinstimmung mit dem

örtlichen Stromnetz überprüfen. Das Anklemmen der

Stromzuführungskabel des gekuppelten Antriebs-

motors ist entsprechend dem Schaltplan des

Motorherstellers vorzunehmen. Ein Motorschutz-

schalter ist vorzusehen.

In explosionsgefährdeten Bereichen ist für die

elektrische Installation zusätzlich IEC 60079-14

zu beachten.

Eine Überprüfung der Drehrichtung darf nur bei

gefüllter Pumpe erfolgen. Jeder Trockenlauf

führt zu Zerstörungen an der Pumpe.

5.5 Endkontrolle

Das Aggregat muss sich an der Steckwelle von Hand

leicht durchdrehen lassen.

6. Inbetriebnahme, Betrieb, Außerbetriebnahme

Die Anlage darf nur von Personal in Betrieb

genommen werden, das mit den örtlichen

Sicherheitsbestimmungen und mit dieser

Betriebsanleitung (insbesondere mit den darin

enthaltenen

Sicherheitsvorschriften

und

Sicherheitshinweisen) vertraut ist.

6.1 Erstinbetriebnahme

Vor dem Einschalten der Pumpe muss sichergestellt

sein, dass nachstehende Punkte geprüft und

durchgeführt wurden:

Vor der Erstinbetriebnahme sind keine Schmier-

maßnahmen notwendig.

Pumpe

und

Saugleitung

müssen

bei

Inbetriebnahme vollständig mit Flüssigkeit gefüllt

sein.

Aggregat noch einmal von Hand aus durchdrehen

und leichten, gleichmäßigen Gang prüfen.

Kontrollieren, ob Laternenschutzbleche montiert

sind und alle Sicherheitseinrichtungen betriebsbe-

reit sind.

Eventuell vorhandene Sperr- oder Spülleitungen

einschalten. Mengen und Drücke siehe Datenblatt

und / oder der Auftragsbestätigung.

Schieber in Saug- bzw. Zulaufleitung öffnen.

Druckseitigen Schieber auf ca. 25% der

Auslegungs-Fördermenge einstellen. Bei Pumpen

mit Druckstutzen-Nennweite kleiner DN 200 kann

der Schieber beim Anfahren auch geschlossen

bleiben.

Sicherstellen, dass das Aggregat vorschriftgerecht

elektrisch mit allen Schutzeinrichtungen ange-

schlossen ist.

Kurz

Ein-

und

Ausschalten

und

dabei

Drehrichtung kontrollieren. Sie muss dem

Drehrichtungspfeil

auf

der

Antriebslaterne

entsprechen.

6.2 Antriebsmaschine einschalten.

Sofort (max. 10 Sekunden bei 50 Hz bzw. max. 7

Sekunden bei 60 Hz Stromversorgung) nach dem

Hochlauf auf die Betriebsdrehzahl druckseitigen

Schieber öffnen und damit den gewünschten

Betriebspunkt einstellen. Die am Typenschild bzw.

im Datenblatt und / oder der Auftragsbestätigung

angegebenen Förderdaten müssen eingehalten

werden. Jede Änderung ist nur nach Rücksprache

mit dem Hersteller zulässig!

Der Betrieb mit geschlossenem Absperrorgan

in der Saug- und / oder Druckleitung ist nicht

zulässig.

Bei Anfahren gegen fehlenden Gegendruck ist

dieser durch druckseitiges Drosseln her-

zustellen (Schieber nur wenig öffnen). Nach

Erreichen des vollen Gegendruckes Schieber

öffnen.

Erreicht die Pumpe nicht die vorgesehene

Förderhöhe oder treten atypische Geräusche

oder Schwingungen auf: Pumpe wieder außer

Betrieb setzen (siehe Kapitel 6.7) und Ursache

suchen (siehe Kapitel 10).

6.3 Wiederinbetriebnahme

Bei jeder Wiederinbetriebnahme ist grundsätzlich wie

bei der Erstinbetriebnahme vorzugehen. Die Kontrolle

von

Drehrichtung

und

Leichtgängigkeit

des

Aggregates kann jedoch entfallen.

Eine automatische Wiederinbetriebnahme darf nur

dann erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass die Pumpe

bei Stillstand mit Flüssigkeit gefüllt bleibt.

Besondere Vorsicht vor Berührung heißer

Maschinenteile und im ungeschützten Bereich

der Wellenabdichtung. Automatisch gesteuerte

Anlagen

können

sich

jederzeit

und

überraschend

einschalten.

Anlagenseitig

entsprechende Warnschilder anbringen.

6.4 Grenzen des Betriebes

Die Einsatzgrenzen der Pumpe / des

Aggregates bezüglich Druck, Temperatur,

Leistung und Drehzahl sind im Datenblatt und /

oder der Auftragsbestätigung angegeben und

unbedingt einzuhalten!