Baureihe lsb, Transport, handhabung, zwischenlagerung, Aufstellung / einbau – Xylem LSB User Manual
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Einbau-, Betriebs- und Wartungsanleitung
Baureihe LSB
LSB 100-german
Seite 9
Revision 02
Artikel Nr. 771076129
Ausgabe 01/2010
3.7 Kondenswasser
Bei Motoren, die starken Temperaturschwankungen
oder extremen klimatischen Verhältnissen ausgesetzt
sind, empfehlen wir die Verwendung eines Motors mit
Stillstandsheizung um eine Kondenswasserbildung im
Motorinneren
zu
verhindern.
Während
des
Motorbetriebes darf die Stillstandsheizung nicht
eingeschaltet sein.
4. Transport, Handhabung, Zwischenlagerung
4.1 Transport, Handhabung
Überprüfen Sie die Pumpe / das Aggregat gleich
bei Anlieferung bzw. Eingang der Sendung auf
Vollständigkeit oder Schäden.
Der Transport der Pumpe / des Aggregates muss
fachgerecht und schonend durchgeführt werden.
Harte Stöße unbedingt vermeiden.
Die bei Auslieferung vom Werk vorgegebene
Transportlage beibehalten. Beachten Sie auch die
auf der Verpackung angebrachten Hinweise.
Saug- und Druckseite der Pumpe müssen
während Transport und Aufbewahrung mit
Stopfen verschlossen bleiben.
Entsorgen Sie die Verpackungsteile den
örtlichen Vorschriften entsprechend.
Hebehilfen (z.B. Stapler, Kran, Kranvorrichtung,
Flaschenzüge, Anschlagseile, usw.) müssen
ausreichend dimensioniert sein und dürfen nur
von dazu befugten Personen bedient werden.
Das Anheben der Pumpe / des Aggregates darf
nur an stabilen Aufhängungspunkten wie
Gehäuse, Stutzen, Rahmen erfolgen. Bild 2 zeigt
die richtige Handhabung bei Krantransport.
Nicht unter schwebenden Lasten aufhalten,
allgemeine Unfallverhütungsvorschriften be-
achten. Solange die Pumpe / das Aggregat
nicht am endgültigen Aufstellungsort befestigt
ist, muss es gegen Umkippen und Abrutschen
gesichert sein.
Die Anschlagseile dürfen nicht an den Ringösen
des Motors oder an Wellen befestigt werden.
Ein Herausrutschen der Pumpe / des Aggre-
gates aus der Transportaufhängung kann Per-
sonen- und Sachschäden verursachen.
Bild 2
4.2 Zwischenlagerung / Konservierung
Pumpen oder Aggregate, die vor der Inbetriebnahme
längere Zeit zwischengelagert werden (max. 6 Mona-
te), vor Feuchtigkeit, Vibrationen und Schmutz schüt-
zen (z.B. durch Einschlagen in Ölpapier oder Kunst-
stofffolie). Die Aufbewahrung hat grundsätzlich an
einem von äußeren Einflüssen geschützten Ort, z.B.
unter trockenem Dach, zu erfolgen. Während dieser
Zeit müssen Saug- und Druckstutzen sowie alle ande-
ren Zu- und Ablaufstutzen immer mit Blindflanschen
oder Blindstopfen verschlossen werden.
Bei längeren Zwischenlagerungszeiten können Kon-
servierungsmaßnahmen an bearbeiteten Bauteilober-
flächen und eine Verpackung mit Feuchtigkeitsschutz
notwendig werden!
5. Aufstellung / Einbau
5.1 Aufstellung des Aggregates
Die Pumpen müssen auf einem festen Unterbau fest-
geschraubt werden (z.B. Betonfundament, Stahlplatte,
Stahlträger, etc.). Der Unterbau muß allen während
des Betriebes entstehenden Belastungen standhalten.
Die
Bauwerkgestaltung
muss
gemäss
den
Abmessungen der Maßzeichnung vorbereitet sein. Die
Betonfundamente
sollen
eine
ausreichende
Betonfestigkeit nach DIN 1045 oder gleichwertiger
Norm (min. BN 15) haben, um eine sichere,
funktionsgerechte Aufstellung zu ermöglichen.
Das Betonfundament muss abgebunden haben, bevor
das Aggregat aufgesetzt wird. Seine Oberfläche muss
waagrecht und eben sein. Die Lage und Größe der
Pumpenfüße
und
der
Fundamentschrauben
entnehmen Sie der Maßzeichnung.
Als Fundamentschrauben können Spreizanker,
Klebeanker oder mit dem Fundament vergossene
Fundamentanker (Steinschrauben) verwendet werden.
Für Wartung und Instandhaltung ist genügend
Raum vorzusehen, besonders für das Aus-
wechseln des Antriebsmotors oder des kom-
pletten Pumpenaggregates. Der Lüfter des
Motors muss genügend Kühlluft ansaugen kön-
nen. Daher ist mindestens 10 cm Abstand des
Ansauggitters zu einer Wand, etc. erforderlich.