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Baureihe lsb, Einbau-, betriebs- und wartungsanleitung, 2 anschluss der rohrleitungen an die pumpe – Xylem LSB User Manual

Page 14: 3 antrieb

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Einbau-, Betriebs- und Wartungsanleitung

Baureihe LSB

LSB 100-german

Seite 10

Revision 02

Artikel Nr. 771076129

Ausgabe 01/2010

Die Pumpe ist beim Aufsetzen auf das Fundament

mit Hilfe einer Wasserwaage (am Druckstutzen)

auszurichten. Die zulässige Lageabweichung be-

trägt 0,2 mm/m. Unterlagsbleche müssen in un-

mittelbarer Nähe der Fundamentanker eingesetzt

werden und alle plan aufliegen.

Werden von benachbarten Anlagenbauteilen

Schwingungen

auf

das

Pumpenfundament

übertragen, muss dieses durch entsprechende

schwingungsdämpfende Unterlagen abgeschirmt

werden (Schwingungen von außen können die

Lagerung beeinträchtigen).

Soll die Übertragung von Schwingungen auf be-

nachbarte Anlagenbauteile vermieden werden, ist

das Fundament auf entsprechende schwingungs-

dämpfende Unterlagen zu gründen.

Die Dimensionierung dieser schwingungsisolie-

renden Unterlagen ist für jeden Anwendungsfall

verschieden und soll daher von einem

erfahrenen Fachmann durchgeführt werden.

5.2 Anschluss der Rohrleitungen an die
Pumpe

Die Pumpe darf auf keinen Fall als Festpunkt

für die Rohrleitung verwendet werden. Die

zulässigen Rohrleitungskräfte dürfen nicht

überschritten werden, siehe Kapitel 3.5.

5.2.1 Saug- und Druckleitung

Die Rohrleitungen müssen so bemessen und

ausgeführt

sein,

dass

eine

einwandfreie

Anströmung der Pumpe gewährleistet ist und

daher die Funktion der Pumpe nicht beeinträchtigt

wird. Besonderes Augenmerk ist auf die

Luftdichtheit von Saugleitungen und Einhaltung

der NPSH-Werte zu legen. Bei Saugbetrieb die

Saugleitung im horizontalen Teil zur Pumpe leicht

steigend verlegen, so dass keine Luftsäcke

entstehen. Bei Zulaufbetrieb die Zulaufleitung

leicht fallend zur Pumpe verlegen. Keine

Armaturen oder Krümmer unmittelbar vor dem

Pumpeneintritt vorsehen.

Bei Förderung aus unter Vakuum stehenden

Behältern

ist

die

Anordnung

einer

Vakuumausgleichsleitung

vorteilhaft.

Die

Rohrleitung soll eine Mindestnennweite von 25

mm aufweisen und muss über dem höchsten im

Behälter zulässigen Flüssigkeitsstand münden.

Eine zusätzliche absperrbare Rohrleitung (Bild 3) -

Pumpendruckstutzen-Ausgleichsleitung - erleich-

tert das Entlüften der Pumpe vor dem Anfahren.























Bild 3

Achten Sie bei der Leitungsführung auf die

Zugängigkeit zur Pumpe bezüglich Wartung,

Montage, Demontage und Entleerung.

"Zulässige Stutzenkräfte und Momente an den

Pumpenstutzen ..." (Kapitel 3.7) beachten.

Wenn in den Rohrleitungen Kompensatoren

verwendet werden, so sind diese so abzufangen,

dass die Pumpe nicht durch den Druck in der

Rohrleitung unzulässig hoch belastet wird.

Vor

Anschluss

an

die

Pumpe:

Schutzabdeckungen

der

Pumpenstutzen

entfernen.

Vor Inbetriebnahme muss das Rohrsystem,

installierte

Armaturen

und

Apparate

von

Schweißperlen, Zunder usw. gereinigt werden.

Anlagen, die in direktem oder indirektem

Zusammenhang

mit

Trinkwassersystemen

stehen, sind vor Einbau und Inbetriebnahme von

eventuellen Verunreinigungen sicher zu befreien.

Zum Schutz der Wellenabdichtung (insbesondere

Gleitringdichtungen) vor Fremdkörpern empfohlen

im Anfahrbetrieb: Sieb 800 Mikron in Saug- /

Zulaufleitung.

Wird das Rohrsystem mit eingebauter Pumpe

abgedrückt,

dann:

maximal

zulässigen

Gehäuseenddruck

der

Pumpe

bzw.

der

Wellenabdichtung beachten, siehe Datenblatt und

/ oder der Auftragsbestätigung.

Bei Entleerung der Rohrleitung nach Druckprobe

Pumpe

entsprechend

konservieren

(sonst

Festrosten und Probleme bei Inbetriebnahme).

5.2.2 Zusatzanschlüsse

Eventuell erforderliche Sperr- oder Spülleitungen sind

zu installieren. Dem Datenblatt und / oder der

Auftragsbestätigung

entnehmen

Sie,

welche

Leitungen, Drücke und Mengen notwendig sind. Lage

und Größe der Anschlüsse an die Pumpe siehe

Anhang "Anschlüsse".

Diese Anschlüsse sind funktionsentscheidend

und daher unerlässlich!

Eine Leitung zum Abführen eventueller Leckage der

Wellenabdichtung wird empfohlen. Anschluss siehe

Anhang "Anschlüsse".

5.3 Antrieb

Die Betriebsanleitung des Motorherstellers ist zu
beachten.

Bei Verwendung in Zone 1 und 2 ist ein Motor

mit gültiger Atex-Zulassung zu verwenden.

Wenn im Zuge der Reparatur ein neuer Motor

verwendet wird, dann ist folgendes zu beachten:

Der Motor muß den in Blatt 1220.1A608D

genannten Anforderungen entsprechen (bei

Bedarf beim Hersteller anfordern).

Motorstummel und Motorflansch des neuen

Motors gut säubern (Lackreste entfernen).