Eingänge, Kalibrierungsausgleich, Filterzeitkonstante – Watlow Series F4 User Manual
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Eingänge
Kalibrierungsausgleich
Mit Hilfe des Kalibrierungsausgleichs ist es möglich, die
durch Meßfühlerfehler, Kabelwiderstände oder andere
Faktoren hervorgerufenen Abweichungen zwischen der
Ist-Anzeige und dem tatsächlichen Meßwert zu
kompensieren. Ein positiver Ausgleich korrigiert die
Eingangswerte nach oben, ein negativer nach unten.
Menü: Setup-Menü > Analogeingang x (1 bis 3).
Abbildung 8.2a — Kalibrierungsausgleich.
Zeit
Te
mperatur
Temperaturerfassung
durch Meßfühler
Tatsächliche Prozeßtemperatur
Ein negativer
Kalibrierungsausgleich
kompensiert die Abweichungen
zwischen Meßwerterfassung und
tatsächlicher Prozeßtemperatur.
Filterzeitkonstante
Ein Softwarefilter glättet ein sich schnell veränderndes
Eingangssignal durch Einsatz einer Filterzeitkonstante
erster Ordnung. Dabei können entweder nur die Anzeige
des Eingangswertes oder aber sowohl der Eingangs- als
auch der Regelungswert geglättet werden. Das Filtern
des Eingangssignals erleichtert das Ablesen des
angezeigten Wertes. Das Filtern des Signals kann zur
Verbesserung einer PID-Regelung in einem sehr
dynamischen System beitragen.
Ein positiver Wert wirkt sich nur auf die angezeigten
Werte aus. Ein negativer Wert wirkt sich sowohl auf die
angezeigten als auch auf die zu regelnden Werte aus.
Menü: Setup-Menü > Analogeingang x (1 bis 3).
Abbildung 8.2b — Gefilterte und ungefilterte
Eingangssignale.
Ungefiltertes Eingangssignal
Zeit
Temperatur
Gefiltertes Eingangssignal
Zeit
Temperatur
8 . 2
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L e i s t u n g s m e r k m a l e
Wa t l o w S e r i e F 4