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Festlegung des endzustands, Rampenzeit, Rampensteigung – Watlow Series F4 User Manual

Page 21: Halteschritt, Sprungschritt, Die funktion 'warten auf

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Wa t l o w S e r i e F 4

Te m p e r a t u r p r o f i l p r o g r a m m i e r u n g

4 . 3

Rampenzeit

Die Funktion 'Rampenzeit' verändert den Sollwert
innerhalb eines vorher festgelegten Zeitraums auf einen
neuen Wert. Rampenzeiteinstellungen gelten stets für
beide Kanäle eines 2-Kanal-Reglers. Definieren Sie den
Rampenzeitschritt durch Auswahl der folgenden
Parameter:

1. Auf Ereignis oder Prozeßwert warten (Die Funktion

'Auf Ereignis warten' wird im Setup-Menü
eingestellt.);

2. Aktivierung oder Deaktivierung der

Ereignisausgänge (wenn Digitalausgänge im Setup-
Menü als Ereignisausgänge konfiguriert worden
sind);

3. Zeit (in Stunden, Minuten und Sekunden);

4. Kanal-1-Sollwert;

5. Kanal-2-Sollwert (bei 2-Kanal-Reglern);

6. PID-Satz (einen von fünf PID-Parameter-Sätzen für

HEIZEN/KÜHLEN pro Kanal, vordefiniert im
Betriebsmenü); oder

7. Sollwert-Haltegarantie (setzt voraus, daß der

tatsächliche Prozeßwert wie im Systemmenü
festgelegt innerhalb des Haltebandes verbleibt).

Rampensteigung

Die Funktion 'Rampensteigung' (nur bei 1-Kanal-
Reglern) verändert den Sollwert mit vorher festgelegter
Geschwindigkeit auf einen neuen Wert. Definieren Sie
die Rampensteigung durch Auswahl der folgenden
Parameter:

1. Auf Ereignis oder Prozeßwert warten;

2. Aktivierung oder Deaktivierung der

Ereignisausgänge;

3. Steigung (Einheiten pro Minute);

4. Kanal-1-Sollwert;

5. PID-Satz; oder

6. Sollwert-Haltegarantie.

Halteschritt

Die Halteschrittfunktion behält den Sollwert des
vorhergehenden Schrittes für die Länge eines vorher
festgelegten Zeitraums in Stunden, Minuten und
Sekunden bei. Definieren Sie den Halteschritt durch
Auswahl der folgenden Parameter:

1. Auf Ereignis oder Prozeßwert warten;

2. Aktivierung oder Deaktivierung der

Ereignisausgänge (wenn Digitalausgänge im Setup-
Menü als Ereignisausgänge konfiguriert worden
sind);

3. Zeit;

4. PID-Satz; oder

5. Haltefunktionsgarantie.

Sprungschritt

Die Sprungschrittfunktion bewirkt die Ausführung eines
anderen Schritts oder Temperaturprofils. Definieren Sie
den Sprungschritt durch Auswahl der folgenden
Parameter:

1. Temperaturprofil, zu dem gesprungen werden soll;

2. Schritt, zu dem gesprungen werden soll; und

3. Anzahl der Wiederholungen.

Hinweis: Wenn es während des Ablaufs eines
Temperaturprofils zu einem Stromausfall kommt und im
Programmspeicher des Reglers der Serie F4 noch mehr
als 20 Sprungschritte gespeichert waren, dann beendet
das Gerät das Temperaturprofil an der Stelle des
Netzausfalls und deaktiviert sämtliche Ausgänge. Dies
passiert allerdings nur, wenn unter der Funktion
'Netzausfallaktion' entweder der Parameter
'Wiederaufnahme', 'Unterbrechung' oder 'Beenden'
gewählt worden war. Waren die Parameter 'Neustart'
oder 'Ruhesollwert' gewählt, führt der Regler nach
Beendigung des Stromausfalls die gewählte Funktion
aus. Bei der Programmierung des 21sten Sprungschritts
erscheint ein Warnhinweis, der Sie an diese Tatsache
erinnert.

Die Funktion 'Warten auf'

Die Funktion 'Warten auf' ist keine Schrittart – die
Parameter Rampenzeit, Rampensteigung und
Halteschritt können so programmiert werden, daß sie auf
ein Ereignis bzw. einen Prozeßwert warten. Dies
bedeutet, daß die Abwartebedingung erst erfüllt sein
muß, bevor die Profilzeit weiter gemessen und der
aktuelle Schritt weiter ausgeführt werden kann.

Wartet das Temperaturprofil z.B. auf ein
Analogeingangssignal, muß der tatsächliche Prozeßwert
zuerst einen vorher definierten Wert erreichen oder
überschreiten, bevor der Schritt weiter ausgeführt wird.

Soll das Profil auf das Eintreten eines Ereignisses
warten, müssen zuerst die Digitaleingänge im Setup-
Menü konfiguriert werden, indem Sie den Parameter
'Auf Ereignis warten' wählen und die Bedingung
festlegen, die erfüllt werden muß. Soll ein
Temperaturprofilschritt auf einen Digitaleingang warten,
müssen Sie EIN wählen (d.h., die im Setup-Menü
festgelegte Bedingung muß erfüllt sein) oder AUS (das
Gegenteil der Bedingung muß eintreten).

Definieren Sie dann alle anderen Schrittarten, bis
Ihr Temperaturprofil vollständig ist. Der letzte
Schritt muß stets ein Endschritt sein.

6. Festlegung des Endzustands.

Jedes Temperaturprofil wird mit einem Endschritt
beendet, der bei der Temperaturprofil-
Programmierung festgelegt worden war. Wählen Sie:

• Sollwerte und Ereignisausgänge beibehalten;

• Regelung AUS, Sollwert AUS, Status der

Ereignisausgänge wird beibehalten;

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Einkanalregler