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ALTANA Haze-Gard Plus Operating Instructions User Manual

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Bemerkungen

s

der Meßbereich automatisch auf
eine Anzeige mit zwei Dezimal-
stellen umgeschaltet.

s

die ausgeleuchtete Fläche der
Probe gemittelt. Da man nicht
davon ausgehen kann, daß die
optischen Eigenschaften über die
gesamte Fläche des Prüflings
gleichmäßig sind, sollte man an
mehreren verschiedenen Stellen
der Probe messen und den
Mittel wert verwenden.

s

verkratzten oder anderweitig
gestörten Bereichen des Prüflings
ist nicht sinnvoll, es sei denn daß
man durch die Messung eine
Aussage über den Grad derartiger
Störungen erzielen will, z.B.
Abriebfestigkeit (Taber Abraser).

s

planparallele Oberflächen aufwei-
sen, durch einen Dickenkeil wird
das Licht abgelenkt.

s

die Dicke der Proben beachtet
werden, da Absorption und Streu-
ung mit der Dicke zunehmen.

s

eigen schaften können die Trans-
parenzmessung beeinflußen.
Ins be sondere wenn die Proben
von einer Seite glänzend und von
der anderen Seite matt sind, sollte
immer dieselbe Fläche in Richtung
Kugelöffnung gehalten werden.

s

am Kugeleingang wird Licht
innhalb der Kugel an der Probe
reflektiert. Dadurch wird der
Wirkungsgrad der Kugel erhöht
und die gemessene Gesamttrans-
mission ist leicht angehoben. Für
völlig klare Proben werden ge-
naue Transmissionswerte erhal-
ten, indem man die Probe wäh-
rend der Transmissionsmessung
an den Clarityport hält. Streuende
Proben müssen auf jeden Fall an
den Hazeport an gelegt werden.
Hier empfiehlt es sich das Gerät
mit einem vermessenen Trans-
missionsstandard zu kalibrieren

(Kap. 5.3). Dieser Standard muß
eine ähnliche Oberflächen-
reflexion aufweisen, wie die zu
vermessenden Proben.

s

können Küvetten mit plan-paralle-
len Wänden und optischer Qualität
bei einer Größe von mindestens
50 mm Kantenlänge verwendet
werden. Entsprechende
Küvetten sind in den Lieferhin-
weisen (Kap. 13) aufgeführt.

s

tung sein, ob die Streuung von
internen Streuzentren oder von
der Oberflächenstruktur verur-
sacht wird. In diesen Fällen kann
die Oberflächenstreuung elimi-
niert werden, indem man die
Probe bei der Messung in eine
Flüssigkeit taucht, die den glei-
chen Brechungsindex wie die
Probe aufweist. Dadurch kommt
allein die innere Streuung zur
Wirkung.